Psychologie

Harvard-Psychologin verrät: Diese 2 Fragen entscheiden, ob wir jemanden mögen

Zwei Frauen umarmen sich auf einer Bootsfahrt in Badeklamotten | © Getty Images/Catherine Falls Commercial
Eine Harvard-Psychologin verrät, welche zwei Fragen wir uns beim Kennenlernen von jemand Neuem stellen.
© Getty Images/Catherine Falls Commercial

Manchmal muss unser Gegenüber gar keine blöden Sprüche ablassen oder sich unhöflich verhalten, damit wir ihn oder sie nicht mögen. Umgekehrt ist es oft genauso. Ihr lernt jemanden kennen, den ihr auf Anhieb sympathisch findet – einfach so. Doch einfach so passiert das nicht, wie Harvard-Professorin Amy Cuddy in ihrem Buch "Dein Körper spricht für dich: Von innen wirken, überzeugen, ausstrahlen" (gibt es hier bei Amazon*) erklärt. Tatsächlich soll es zwei Fragen geben, anhand derer wir unbewusst darüber entscheiden, ob wir jemanden mögen oder nicht.

Laut Harvard-Psychologin: Anhand dieser 2 Fragen entscheiden wir, ob wir jemanden mögen

Unsere Intuition basiert auf Vertrauen und Respekt

In ihrem Buch erklärt die Psychologin und Harvard-Professorin, dass zwei Fragen entscheiden sind, wenn wir jemand Neuem begegnen:

1. Kann ich dieser Person vertrauen?
2. Kann ich diese Person respektieren?

Diese beiden Fragen stellen wir uns selbst innerhalb weniger Augenblicke ganz unterbewusst. Vor allem die Wärme beziehungsweise das soziale Verhalten, das eine Person ausstrahlt, ist dabei wichtig. Ob wir jemanden sympathisch finden, hängt in erster Linie also davon ab, ob wir jemanden für vertrauenswürdig halten. An zweiter Stelle steht die Frage nach Respekt beziehungsweise der intellektuellen Kompetenz.

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Illustration von Junger Frau auf der Suche nach Liebe auf einer Online-Dating-App | © gettyimages.de | Annika McFarlane

Wenn wir unbewusst beschließen, dass unser Gegenüber vertrauenswürdig sowie kompetent wirkt, werden wir höchstwahrscheinlich gut miteinander auskommen.

Dieses Bauchgefühl ist überlebenswichtig, erklärt Cuddy: „Von einem evolutionären Standpunkt aus ist es für das Überleben essenziell zu wissen, ob eine Person euer Vertrauen verdient“.

Auch im Job: Vertrauen ist wichtiger als Kompetenz

Besonders spannend ist, dass dieses Bauchgefühl auch im Beruf eine große Rolle spielt. Laut der Psychologin wird Kompetenz zwar sehr geschätzt, die kommt aber erst ins Spiel, wenn es eine Vertrauensbasis gibt.

Die Psychologin rät daher vor allem jungen Berufsanfängern, sich nicht nur auf ihren Abschlüssen auszuruhen. Denn neben einem professionellen Auftreten, ist es genauso wichtig, nahbar und sympathisch zu wirken.

Dazu sagt Cuddy: „Nur eine warme, vertrauenswürdige Person, die auch stark und kompetent ist, wird bewundert. Allerdings muss dafür zuerst die Vertrauensbasis geschaffen sein. Denn nur dann wird die Stärke zu etwas Positivem und nicht zu einer Bedrohung.“

 

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