Schon gewusst?

Aus diesem Grund solltest du Wäsche NIE bei 40 Grad waschen

Pflegesymbol auf Wollkleidung | © Getty Images/Kinga Krzeminska
Aus diesem Grund solltest du Wäsche NIE bei 40 Grad waschen
© Getty Images/Kinga Krzeminska

Noch immer nutzen viele Verbraucher*innen die 40-Grad-Funktion beim Wäschewaschen. Warum du das in den aktuellen Zeiten unbedingt vermeiden solltest? Wir haben alle Infos!

Wäsche waschen bei 40 Grad

Wir meinen es alle nur gut mit unserer Wäsche und glauben, den Kleidungsstücken einen Gefallen damit zutun, diese bei 40 Grad in der Waschmaschine zu waschen. Klar, die Gradzahl klingt besser als die kühleren 30 und schonender als 60 Grad. Doch ausgerechnet die Mittelstufe sollte zukünftig vermieden werden…

40-Grad-Waschgang sinnlos

In erster Linie geht es den Nutzer*innen des 40-Grad-Waschgangs um die Sauberkeit der Wäsche. 30 Grad können schließlich nicht so reinlich sein? Oh doch: Inzwischen sind die Waschmittel so gut konzipiert, dass sie schon bei kühleren Temperaturen (ab 20 Grad) ihre volle Wirkung entfachen und Unterwäsche oder Oberbekleidung wieder schön sauber machen.

Hierbei klärt auch die Verbraucherzentrale auf und weist folgende Kleidungsstücke aus, die getrost bei 30 Grad gewaschen werden können:

Kostenfalle 40-Grad-Waschgang

Der zweite Blick richtet sich auf den Energieverbrauch: Gerade in den jetzigen Zeiten, in denen Strom immer teurer wird, lohnt es sich, genauer über seine Elektrogeräte informiert zu sein, denn: Das Aufheizen in den jeweiligen Waschgang kostet wahnsinnig viel Energie. Mit dem Hintergrundwissen, heutige Waschmittel funktionieren einwandfrei auch bei Niedrig-Temperaturen, macht das Waschen vieler Kleidungsstücke bei 40 Grad oder noch höher überfällig. Dein Geldbeutel wird es dir danken.

Weitere Tipps: So geht Wäschewaschen richtig

  • Bei hartnäckigen Verschmutzungen sind höhere Gradzahlen sinnvoll.

  • Damit die Wäschetrommel keimfrei bleibt, sollte circa alle zwei Wochen ein 60-Grad-Waschgang mit bleichmittelhaltigem Vollwaschmittel erfolgen.

  • Liegen Allergene vor, sind Bettwäsche oder Handtücher bei 60 Grad oder noch höher zu waschen.

  • Spezielle Niedrigtemperatur-Waschmittel sind in Drogerien erhältlich. Diese lassen sich auch bei höheren Temperaturen anwenden.

  • Schnellwaschgänge schleudern vor allem die Energie heraus. Besser ist es, den Vollwaschgang zu nutzen.

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