Job & Karriere

4 Anzeichen, dass du unter toxischer Produktivität leidest

Person sitzt vor Bett am Boden mit Laptop | © Getty Images/Carlina Teteris
Kannst du nicht abschalten?
© Getty Images/Carlina Teteris

Ehrgeizig zu sein und Karriere machen zu wollen, ist ganz und gar nicht verwerflich. Jedoch sollten deine Gesundheit und dein Privatleben dadurch nicht gefährdet werden, indem du zwanghaft produktiv bist. Vorsicht, bei den folgenden Warnsignalen.

1. Du bist immer arbeitsbereit

Spätestens seit wir vermehrt Home Office in Anspruch nehmen können, verschwindet die Grenze zwischen Job und Freizeit zusehends. Hast du das Gefühl, ständig aktiv sein und alles sofort erledigen zu müssen, bist durchgehend erreichbar und beantwortest jede Mail direkt, ist das schon ein Hinweis auf toxische Produktivität. Du bist gestresst, weil der Laden ohne dich nicht läuft und es zu jeder Zeit etwas gibt, was getan werden muss oder abgearbeitet werden kann.

2. Du definierst dich über deine Arbeit

Für die meisten Menschen ist es wichtig, einen Job zu haben, der ihnen vor allem finanzielle Sicherheit gibt, ihnen ermöglicht gut zu leben und sie dadurch eine Aufgabe haben. Dennoch sollte dir klar sein, dass deine Arbeit nicht das Einzige ist, was dich ausmacht und wertvoll macht. Liegen dein Fokus und deine Priorität komplett auf deinem Job und der Karriereleiter und hast du unterbewusst ständig Angst, diesen zu verlieren oder nicht weiterzukommen, deutet das ebenfalls auf ein ungesundes Verhältnis zur Arbeit und Produktivität hin.

 

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3. Du vernachlässigst Hobbies und Sozialkontakte

In so gut wie jedem Job gibt es einmal stressige Phasen, die dazu führen können, dass wir private Termine absagen müssen und Überstunden machen. Das sollte jedoch nicht die Regel sein. Hast du seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht, was du liebst (z.B. Malen, Tanzen, Fitness), oder schon unzählige Treffen mit Freund*innen, Dates mit dem*r Partner*in oder Familienfeiern verpasst, weil du arbeiten musstest, ist deine Work-Life-Balance wohl aus den Fugen geraten. Und nein, bei den Treffen und Co. anwesend zu sein und dann dauernd Mails zu checken oder zu telefonieren, gilt auch nicht.

4. Du hast Schuldgefühle, wenn du nichts tust

Um neue Energie zu tanken, Erlebtes zu verarbeiten und mental wie körperlich gesund zu bleiben, brauchen wir regelmäßige Auszeiten. Diese nutzen deinem Geist und Körper aber nichts, wenn du währenddessen unruhig bist und dich schlecht fühlst, weil du nicht produktiv bist. Mittagessen vor dem Laptop, Arbeiten bis die Augen zufallen, während der "Pausen" schon die nächsten To-Do's zu planen, den Haushalt zu erledigen und ähnliches sind klare Anzeichen toxischer Produktivität.

Treffen die Punkte auf dich zu und du merkst, dass du in dem Produktivitäts-Teufelskreis gefangen bist, findest du etwa in Selbshilfebüchern (jetzt bestellen), durch Achtsamkeits- und Entspannungsübungen (hier kaufen) oder bei Expert*innen (z.B. Therapeut*in, Life-Coach*in) Hilfe.

 

 

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