Nahrungsmittelunverträglichkeit

Glutenfrei glücklich – ein Erfahrungsbericht

Wer kein Gluten verträgt, muss auf viele Getreideprodukte verzichten und die Ernährung umstellen. | © Shutterstock
Wer kein Gluten verträgt, muss auf viele Getreideprodukte verzichten und die Ernährung umstellen.
Foto: Shutterstock

Diagnose Gluten-/Weizensensitivität. Ein Schock für viele Betroffene, die befürchten, auf ihre Lieblingsprodukte und Genuss verzichten zu müssen. Auch ich sah mich damit konfrontiert. Mit meiner Geschichte möchte ich Betroffenen die Angst nehmen und sie ermutigen, sich der Diagnose zu stellen sowie den Symptomen durch die richtige Ernährung Abhilfe zu schaffen. Aber von vorn.

Mein Name ist Susan Fengler, ich bin 30 Jahre alt, Food- und Lifestylebloggerin auf suelovesnyc.com und glutensensitiv diagnostiziert. Meine chronische Nasennebenhöhlenentzündung führte mich zu den unterschiedlichsten Ärzten, bis ich vor fünf Jahren auf einen HNO-Arzt mit Spezialisierung auf Mikrobiologie aufmerksam wurde. Dieser setzte meinem langjährigen Leidensweg endlich ein Ende. Nach einer eingehenden Untersuchung stand fest: Ich vertrage kein Gluten. Ach, Glutensensitivität – ein Hype, wie einige jetzt vielleicht meinen! Nein, für mich ist es kein Trend, dem ich nachgehe. Für mich ist es eine Erkrankung, der ich mich täglich stellen muss. Aber nicht nur wie in meinem Fall kann eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung ein Indiz für Glutensensitivität sein.   

Lifestylebloggerin Sue Fengler muss auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten. | © Dennis Kayser
Lifestylebloggerin Susan Fengler muss auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten.
Foto: Dennis Kayser

Typische Symptome von Glutenunverträglichkeiten

Auch Schmerzen und Krämpfe im Bauch, Übelkeit, Durchfall, Müdigkeit und Verstopfung sind typische Symptome von Glutenunverträglichkeit. Weltweit können 0,6 bis 10,6 % von einer Gluten-/Weizensensitivität betroffen sein.1 Da es keine spezifischen Biomarker gibt, wird diese Intoleranz per Ausschlussverfahren von Zöliakie und Weizenallergie diagnostiziert. Bestätigt wird die Diagnose durch eine Besserung bzw. ein Verschwinden der Symptome unter glutenfreier Ernährung und erneuter Verschlechterung, sobald Gluten wieder aufgenommen wird. Der Symptom-Check kann übrigens Aufschluss darüber geben, ob die Symptome auf eine Gluten-/Weizensensitivität oder Zöliakie hinweisen könnten. Ganz wichtig: Im nächsten Schritt sind die Beschwerden mit einem Arzt abzuklären, um eine valide Diagnose von einem Fachexperten zu erhalten.

Die Diagnose war ein Gefühlschaos

Nach der Diagnose war ich auf der einen Seite sehr erleichtert, dass ein Grund für meine Erkrankung gefunden wurde: Ich war optimistisch, dass die richtige Therapie meine Symptome lindert. Auf der anderen Seite stand ich vor einem Berg an Herausforderungen. Von der einen auf die andere Sekunde musste ich meine Ernährung umstellen und war dabei anfangs etwas verloren. Meine bisherige Ernährung basierte nämlich sehr stark auf Weizenprodukten. Besonders während meiner WG-Zeit zauberte ich mir mit meinen Mitbewohnern am Abend schnell noch eine Pizza, um meinen Hunger zu stillen. Mein Leben schien auf den Kopf gestellt. Nach diesem Schock hieß es in den nächsten Tagen für mich, aber auch für meine Familie: informieren, informieren, informieren! In Supermärkten und Reformhäusern irrte ich durch die Regale, um die passenden Ersatzprodukte zu meiner geliebten Pizza und Pasta zu finden. Wie sich herausstellte: gar kein einfaches Unterfangen! Auf der Suche nach der glutenfreien Abteilung führte mich mein Weg schnurstracks zum Supermarktmitarbeiter. 

Glutenfrei genießen - mit den Produkten von Schär. | © Schär
Glutenfrei genießen - mit den Produkten von Schär.
Foto: Schär

Leckere Produktvielfalt 

In der glutenfreien Brotabteilung angekommen, strahlten mir unterschiedliche Produkte in einer gelben Verpackung mit rotem Logo entgegen. Ein Griff und in Händen hielt ich das Schär Landbrot Mehrkorn, das sofort in meinen Einkaufswagen wanderte. Eines von vielen Schär Produkten, auf das ich fünf Jahre nach meiner Diagnose nicht mehr verzichten möchte. Besonders schätze ich an Schär das vielfältige Produktportfolio. Angefangen von Brötchen über Pizza und Pasta bis hin zu Backmischungen – für jeden ist das passende Produkt dabei. Schär geht beispielsweise mit der grünen Linie auch dem Wunsch nach einem ballaststoffreichen Genuss nach. Diese Produktlinie ist vor allem für die Menschen geeignet, die neben Sport auch über ihre Ernährung Ausgleich und Vitalität suchen. Wertvolle Zutaten wie Teff, Sorghum oder Quinoa tragen zu dem ausgewogenen Nährwertprofil der grünen Linie-Produkte bei. Dazu zählen beispielsweise der Avena Haferkeks und der Cerealien-Riegel.

Die Folgen der Ernährungsumstellung

Meine Geschichte spricht für sich: Bei einer Gluten-/Weizensensitivität hilft eine glutenfreie Ernährung, die Beschwerden zu lindern, denn durch meine Ernährungsumstellung gehört meine chronische Nasennebenhöhlenentzündung der Vergangenheit an. Aber nicht nur das. Ich ernähre mich nun gesünder und bewusster. Bei einer diagnostizierten Gluten-/Weizensensitivität kann ich den Betroffenen nur raten, sich nicht verrückt machen zu lassen und Ruhe zu bewahren. Diese Diagnose bedeutet nicht das kulinarische Ende. Experten auf dem Gebiet der glutenfreien Ernährung wie Schär überzeugen durch eine große Auswahl an leckeren Produkten. Durch die Zusammenarbeit mit Medizinern und Ernährungsexperten wird stets am Geschmack, aber auch am Nährstoffgehalt gefeilt. Es ist somit nicht nur einfacher geworden, glutenfrei zu leben, sondern auch schmackhafter und ausgewogener. 

Weitere Informationen gibt es unter www.schaer.com

1Catassi et al.; The overlapping area of NCGS and Wheat-Sensitive Irritable Bowel Syndrome: an update; Nutrients 2017