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Camel Coat: Die schönsten Mäntel in Brauntönen

Caro Daur trägt einen Camel Coat von Max Mara | © Getty Images | Timur Emek
Caro Daur liebt ihren Camel Coat mit Fransen von Max Mara.
Foto: Getty Images | Timur Emek

Nicht ohne meinen Camel Coat: Der beigefarbene Mantelklassiker ist zeitlos und der aktuelle Liebling aller Modefans. So kombiniert man Mäntel in Brauntönen, das sind angesagte Modelle und Schnitte.

Wie kam der Camel Coat zu seinem Namen?

Ein Blick auf die Straßen der Modemetropolen genügt, um zu erkennen - Camel ist Trumpf. Blogger, Modejournalisten und Fashion-Insider schwören auf Mäntel in warmen Beige-Nuancen, die jedem Outfit lässige Eleganz einhauchen. Seinen Namen hat der Camel Coat aber nicht wie häufig angenommen seiner Farbe zu verdanken, sondern dem Material, genau genommen dem Haar, aus dem er ursprünglich hergestellt wurde - nämlich Kamel- und Dromedarhaare. Im Nahen Osten verwendet man die Tierhaare aufgrund ihrer temperaturregulierenden Eigenschaften schon seit Jahrhunderten für Kleidung. Die Lastentiere sind dank ihres Fells optimal gegen sengende Wüstenhitze und eiskälte Wüstennächte geschützt - das macht es zum perfekten Naturmaterial für wärmende Camel Coats.

Und nicht nur das: In den 30er und 40er Jahren waren aufgrund des Krieges Materialien wie Wolle oder Leder Mangelware - die wurden dringend an der Front benötigt. Kamelhaar war dagegen weiterhin erhältlich und erwies sich als äußerst praktisches Material. Dennoch wurde der warme Camel Mantel nie zum klassischen Kriegskleidungsstück für Soldaten (wie z.B. der Trenchcoat oder die Fliegerjacke), stattdessen entdeckte die Frauenwelt das Kleidungsstück für sich. Stilikonen wie Audrey Hepburn, Marilyn Monroe oder Jackie Kennedy trugen die Mäntel und verhalfen dem Camel Coat damit zu seinem Ruhm. Inzwischen gilt er als Klassiker, der von Saison zu Saison von den Designern neu interpretiert wird. Statt Kamelhaar wird er heute aber in der Regel aus Wolle oder Kaschmir hergestellt.

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Model, Schauspielerin und Social Entrepreneur Elisa Sednaoui in einem Teddymantel von Oui | © PR

Der Camel Coat von Max Mara

Was der Trenchcoat für Burberry - ist der Camel Coat für Max Mara. Der zweireihige Mantel mit Gürtel in Cremefarben aus Wolle und Kaschmir wurde 1981 erstmals von dem Label kreiiert und ist bis heute der absolute Bestseller, der auch nach fast 40 Jahren noch in derselben Form wie früher angeboten wird.

Aber nicht nur das klassische Model ist äußerst beliebt. Seit letzter Saison ist der kuschelige Teddyfellmantel von Max Mara der absolute Liebling der Fashion-Profis. Kein Blogger, kein Fashionjournalist, der sich nicht in dem knielangen Teddymantel ablichten ließ. 

Rosie Huntington-Whiteley trägt Teddyfell Camel Coat von Max Mara | © Getty Images | Gotham
Auch bei Stars wie Rosie Huntington-Whiteley beliebt: der Teddyfell Camel Coat von Max Mara.
Foto: Getty Images | Gotham

Camel Coat - angesagte Modelle und Schnitte

Aktuell neben klassischen Modellen besonders angesagt: Camel Coats aus Teddyfell (wie besagtes Modell von Max Mara) und Bathrobe Coats, die - ähnlich wie ein Bademantel – ohne Reißverschluss auskommen und nur um die Taille gewickelt und mit einem Bindegürtel geschlossen werden. Den Gürtel kann man wahlweise auch durch eine Bauchtasche ersetzen - und ist so gleich optimal für einen Shoppingtrip ausgestattet.

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