Natürlicher Helfer für die Schönheit

Bittersalz: Deshalb gilt Epsom-Salz als Beauty-Elixier

Frau mit Bittersalz Peeling im Gesicht | © iStock | gruizza
Bittersalz ist ein beliebtes Hausmittel, das gegen zahlreiche Beschwerden helfen soll.
Foto: iStock | gruizza

Bittersalz gilt als Beautyelixier für schöne Haut, soll bei zahlreichen Beschwerden Linderung verschaffen und sogar beim Abnehmen helfen. Aber ist da wirklich was dran?

Was ist Bittersalz?

Mit herkömmlichen Kochsalz hat Bittersalz nichts zu tun, einzig die kristalline Form erinnert daran. Chemisch betrachtet handelt es sich dabei um Magnesiumsulfat, besteht also aus Magnesium, Schwefel und Sauerstoff. Ursprünglich im Südenglischen Städtchen Epsom entdeckt, wird es auch als Epsom-Salz bezeichnet und ist in Apotheken und Reformhäusern erhältlich.

Zu gesundheitlichen Zwecken wird es in Wasser gelöst getrunken oder äußerlich als Badesalz verwendet. Eingenommen kann Bittersalz den Magnesiumspiegel erhöhen und gegen Verstopfung helfen. Auch bei Detox-Kuren, Fibromyalgie oder gegen Schlaflosigkeit wird es gerne eingesetzt. Sportler verwenden es nach körperlicher Aktivität zur Erholung und Regeneration der Muskulatur. Als Badezusatz soll es entspannend und entschlackend wirken - und zahlreiche positive Effekte auf die Haut haben.

Äußere Anwendung von Bittersalz

Entschlackendes Detox-Bad mit Bittersalz

Angeblich tauchen Hollywoodstars schon seit Jahren vor großen Events in einem Bittersalz-Bad ab. Das soll Stress und Schmerzen lindern und das Hautbild verbessern. Da Magnesiumsulfat besonders gut über die Haut aufgenommen werden kann, schwören auch Sportler auf Bäder in Epsom-Salz, um ihren Magnesiumspiegel auszugleichen. So soll Muskelkater verhindert oder gelindert werden.

Vorteile eines Bittersalz-Bad

  • Schmerzen, Verspannungen und Muskelkater werden gelindert. Insbesondere nach dem Sport, aber auch bei Arthritis macht ein Bittersalz-Bad Sinn.

  • Zur Entspannung und gegen Stress, denn Magnesium sorgt für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt, verlangsamt Alterungsprozesse und beruhigt das Nervensystem. Deshalb wird es auch gerne bei Schlafproblemen angewendet.

  • Verbesserung der Hautstruktur: Sogar bei Schuppenflechte und stressbedingten Symptomen setzen Balneologen auf Epsom-Salz. Es bindet die Feuchtigkeit in der Haut und macht sie weicher.

  • Ein warmes Bad mit Bittersalz soll die Entgiftung des Körpers fördern. Die Bauchspeicheldrüse und Entgiftungsprozesse im Körper sollen angeregt werden, so dass es sogar beim Abnehmen helfen soll. Wissenschaftliche Belege dafür fehlen allerdings. 

Für ein Bittersalz-Bad gibt man etwa zwei Tassen Bittersalz und einen Badezusatz (z.B. ein paar Tropfen ätherisches Öl) ins warme Badewasser und entspannt darin für mindestens 15-20 Minuten. Gerne auch länger!

Fußbad mit Bittersalz

Auch Fußbäder mit Bittersalz sind äußerst beliebt, um geschundene Füße zu regenerieren oder Fußpilz zu behandeln. Einfach ein bis zwei Tassen Bittersalz in warmem Wasser auflösen und die Füße darin mindestens 20-30 Minuten baden. 

Körperpeeling mit Epsom-Salz

Auch als Peeling kommt Bittersalz zum Einsatz und dient als natürliches Mittel gegen Unreinheiten und Pickel. Abgestorbene Hautschuppen werden entfernt und selbst sehr trockene Hautstellen wie beispielsweise Ellbogen oder Fersen werden so wieder geschmeidig. Die Durchblutung wird angeregt und die Hautstruktur verbessert. Für ein Peeling mischt man Bittersalz beispielsweise mit einem pflegenden Öl und wendet es auf der Haut an! Wer sehr trockene Haut hat, sollte anschließend mit Feuchtigkeitslotion nachcremen.

Wer sich nicht an ein Peeling für die Gesichtshaut wagen will, kann Bittersalz auch als porenöffnendes Dampfbad verwenden. Der salzige Wasserdampf kann seine pflegende Wirkung auf die Gesichtshaut so optimal entfalten und die Haut ist anschließend besonders aufnahmefähig für pflegende Wirkstoffe. 

Bittersalz: Deshalb gilt Epsom-Salz als Beauty-Elixier
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